Ratgeber
Klarlack kaufen: worauf es ankommt
Der 2K-Klarlack ist die letzte Schicht über dem Basislack und entscheidet über Glanz, Kratzfestigkeit und Beständigkeit. Wichtig bei der Auswahl:
- System: Klarlack, Härter und Verdünnung stammen idealerweise vom selben Hersteller – z. B. Glasurit, Cromax, Sikkens oder Baslac.
- Trocknung: Schnellklarlacke verkürzen die Durchlaufzeit, Universalklarlacke decken Spot-Repair bis Gesamtlackierung ab.
- Gebinde: Der Grundpreis pro Liter zeigt, welches Gebinde sich für deinen Verbrauch rechnet.
Den passenden Härter findest du unter Härter; Mischungsverhältnis und Trockenzeiten stehen im technischen Merkblatt, das wir dir gerne zusenden.
Häufige Fragen
Welcher Klarlack ist der richtige für meine Werkstatt?
Am einfachsten der Klarlack aus dem System deines Basislacks – also z. B. Glasurit-Klarlack zu Glasurit Reihe 90 oder Sikkens Autoclear zu Autowave. Ob Universal- oder Schnellklarlack, hängt von Durchlaufzeit und Trocknungsmöglichkeiten ab.
Brauche ich zum Klarlack einen Härter?
Ja. Alle Klarlacke in dieser Kategorie sind 2K-Klarlacke und werden mit dem passenden Härter des Herstellers gemischt.
Was bedeuten HS, MS und UHS bei Klarlack?
Die Kürzel beschreiben den Festkörpergehalt: MS (Medium Solid), HS (High Solid) und UHS (Ultra High Solid). Je höher der Festkörper, desto weniger Lösemittel und desto mehr Schichtdicke pro Spritzgang.
Gibt es Zuschläge für Gefahrgut oder Verpackung?
Nein. Bei Lackrebell zahlst du den angezeigten Preis plus Versand (nach Gewicht: AT ab 13,90 €, DE ab 20,90 €; in AT ab 300 € bis 25 kg frei) – ohne Verpackungspauschale und ohne Gefahrgut-Zuschlag.